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Tunnel-Übung "Schwarzes Loch" |
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Geschrieben von Nadine Bitter
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Le./05.-06.11. Bei der Großübung „Schollbruchtunnel“ auf der Intercity-Strecke Münster-Osnabrück, wurde in der Nacht vom 5. November auf dem 6.November, der Ernstfall geprobt.
Während des nächtlichen Szenarios waren rund 850 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, des Technischen Hilfswerk, 70 Polizisten, 120 Mimen, 50 „Abholer“ sowie etwa 30 Mitglieder der Krisenstäbe beteiligt. Um die Großübung möglichst realistisch ablaufen zu lassen, wurde auch ein echter Zug auf den Gleisen im Tunnel abgestellt. Weshalb die
Übung bei Nacht stattfindet, kann schnell erklärt werden; die Übung bei laufendem Bahnbetrieb durchzuführen, wäre für alle Beteiligten eine zu große Gefahr gewesen.Bei der Übung wurde angenommen, dass sich ein Güterzug und ein Intercity im Tunnel begegnen, wobei die Ladung des Güterzuges den IC stark beschädigt und zum Teil aufreißt. Der IC kommt im Tunnel zum Stehen, es gibt zahlreiche Verletzte und Tote. Alle Rettungskräfte arbeiten Hand in Hand und jeder weiß um seine Aufgabe. Um die Verletzten aus dem Zug zu holen, mussten Tragen eingesetzt werden. Auf beiden Seiten des Zuges wurden Loren aufgestellt, die dafür eingesetzt wurden, die Verletzten aus dem Tunnel in Richtung Übergabeplatz zu bringen. Eine besondere Schwere der Aufgabe war die überwindbare Enge zwischen Tür des Zuges und der Tunnelwand, die kaum breiter war als einen halben Meter. Am Übergabeplatz wurden die Verletzten von den Loren geholt und zu den bereitstehenden Rettungswagen gebracht.Nachdem alle Verletzten aus dem Tunnel gebracht waren, wurde um 6.00 Uhr der Tunnel geräumt. Nach einem letzten Kontrollgang, ist die Oberleitung wieder unter Strom gesetzt worden und eine knappe Stunde später fuhr schon der erste planmäßige Personenzug wieder durch den Tunnel.
Beteiligte Ortsverbände
OV Ibbenbüren
OV Lengerich
OV Greven
OV Oelde
OV Hamm
OV Bad Essen
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