Ibb./Ms./19.10. Das Arbeitnehmer, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren, für Einsätze, Ausbildungen oder Veranstaltungen von ihrem Arbeitgeber freigestellt werden, egal ob sie bei Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft oder Technischen Hilfswerk (THW) sind, ist in manchen Fällen keine Selbstverständlichkeit.
Angeregt durch den Ortsverband Ibbenbüren, wurde heute in Münster der Arbeitgeber von Frank Wolf für seine besonderen Verdienste und das Engagement um das THW ausgezeichnet. Der THW Landesbeauftragte von NRW, Dr. Hans-Ingo Schliwienski,
überreichte an den Geschäftsführer von Straßen.NRW, Ralf Pagenkopf, die THW Ehrenplakette. „Bevor ich mich auf den Weg zu Ihnen gemacht habe, bin ich zunächst einmal auf ihrer Internetseite gewesen um mich zu informieren was sie im genaueren machen und ich habe festgestellt, dass es vergleichbar mit dem THW gewisse Parallelen gibt, auch sie leisten in besonderen Situationen Hilfe an der Bevölkerung,“ so Schliwienski.
Die anwesenden Kollegen von Frank Wolf wurden in den lobenden Worten des Landesbeauftragten nicht weniger bedacht:“ Es ist nicht nur psychisch wichtig für einen Helfer zu wissen das der Chef die Einsatzbereitschaft trägt, sondern auch das Verständnis bei den Kollegen während der Abwesenheit die anfallende Arbeit mit zu übernehmen, trägt dazu bei, das der Helfer oder ihr Kollege während des Einsatzes weniger belastet ist. Daher ist diese Auszeichnung, auch eine Auszeichnung für sie alle.“
„Es sei nicht nur eine große Auszeichnung für Straßen.NRW, sondern auch eine Art der Anerkennung für die Arbeit die sie leisten würden,“ so Pagenkopf in seinen Dankesworten „ das es manchmal nicht einfach wäre sei ihm bewusst, jedoch war und bleibt es eine Selbstverständlichkeit Mitarbeiter freizustellen.“
Frank Wolf arbeitet im Prüfcenter von Straßen.NRW und ist dort unter anderem für Bohrarbeiten zuständig und deren Auswertung. Im Ortsverband Ibbenbüren ist Wolf Fachberater und Mitglied der SEEWA(Schnell-Einsatz-Einheit-Wasser-Ausland), mit letzterer war er schon bei mehreren Einsätzen im Ausland zum Beispiel in Indonesien, Ghana oder Myanmar, aber auch in hiesigen Einsätzen wurde er eingesetzt, wie beim Elbe-Hochwasser oder dem Schneechaos im Münsterland.
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