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Geschrieben von Nadine Bitter
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Ibb./8.-9.07. Gemeinsam sind wir ein Team!- Eine Aussage die im Ortsverband Ibbenbüren, während einer 24 Stunden-Übung, mit Leben gefüllt wurde. Aktivhelfer und Junghelfer haben gelernt, was es heißt, die Arbeit beim THW aus einer anderen Sicht zu betrachten.
Dienstbeginn war am Freitagnachmittag und eigentlich stand für die Junghelfer nur Ausbildung auf dem Dienstplan, aber es sollte alles anders kommen. Nachdem das Bettenlager aufgebaut und mit der vermeintlichen Ausbildung begonnen wurde, kam noch vor dem Abendessen eine Alarmierung; in einer Siedlung sei ein Unfall passiert und das THW würde gebraucht. So fuhr die I. Bergung mit Aktivhelfern und Junghelfern raus.
Nachdem sich alle beim Essen gestärkt hatten, kam sogleich der nächste Einsatz; ein Baum ist auf eine Straße gefallen und konnte durch die Anwohner nicht beseitigt werden. Um die Kräfte gleichmäßig einzusetzen, ist die II. Bergung zum Einsatzort gefahren.
Wieder zurück sollten die Jugendlichen bei einem Kinoabend ihren Feierabend genießen, doch die Einsätze rissen nicht ab. Von der Vermissten-Suche, über einen Fehlalarm bis hin zum Hochwassereinsatz konnten die Junghelfer einen Einblick in die Arbeit des THWs bekommen und selber miterleben wie es bei einem Einsatz abläuft.
Am Ende der Übung gab es mehrere positive Bilanzen. Die aktiven Helfer bekundeten, dass sie auch mal so angefangen hätten und solch eine Ausbildung das Kennenlernen mit den Jüngeren für die spätere Zusammenarbeit im Technischen Zug nur förderlich sei. Die Junghelfer fanden es gut mal Abwechslung in ihren THW Alltag zu bekommen und den Großen mal zeigen zu können was sie so drauf haben. Bei einer Aussage waren sich aber alle einig:“ Wir machen das auf jeden Fall öfters!“

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