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Bombenräumung im Stadtteil Wüste |
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Geschrieben von Nadine Bitter
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Ibb./ 20.03. Nicht explodierte Fliegerbomben, auch Blindgänger genannt, sind auch nach Jahrzehnten eine Gefahr, da sich der in ihnen enthaltene Sprengstoff unberechenbar verhalten kann. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehören Bombenfunde in Deutschland immer noch zum Alltag. Die meistens bei Bauarbeiten oder vorab bei Absicherungsarbeiten durch Fachfirmen entdeckten Blindgänger müssen beseitigt werden. Dies geschieht im Idealfall durch Entschärfung am Fundort, Abtransport und anschließende fachmännische Vernichtung.
Auch im Raum Osnabrück kommt es immer wieder zu solchen Funden und dann müssen tausende Bewohner evakuiert werden, so auch an diesem Sonntag. Der Ortsverband Osnabrück der schon seit einigen Tagen in der Planung zu diesem Großeinsatz aktiv war, bat um zusätzliche Unterstützung durch die Ibbenbürener Kameraden.
Insgesamt wurden 15.000 Osnabrücker Anwohner in das Evakuierungszentrum gebracht oder gebeten für den genannten Zeitraum sich woanders aufzuhalten. Die Helfer aus Ibbenbüren hatten die Aufgabe, mit Unterstützung der Polizei, von Haustür zu Haustür zu laufen, um nachzusehen, ob wirklich alle Anwohner die betroffenen Häuser verlassen hatten.
Bei diesem Einsatz waren rund 650 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Technischen Hilfswerk beschäftigt.
 
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