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Starkregen und Überflutungen im Tecklenburger Land
Geschrieben von Nadine Bitter   

NordwaldeIbb./ 26.-29.08.  Am Donnerstag kamen in den späten Nachmittagsstunden solche Niederschläge runter, dass sich vorsorglich Helfer in die Unterkunft des Ortsverbandes Ibbenbüren begaben. Nach einem besorgten Anruf von der Besitzerin einer Apotheke, machte sich die II. Bergungsgruppe, nach Rücksprache mit der Kreisleitstelle, auf den Weg, um den Keller mit Hilfe eines Naßsaugers auszupumpen. Gegen 22.30 Uhr konnten die Helfer nach Abmelden bei der Leitstelle wieder nach Hause fahren.

Von Donnerstag auf Freitagnacht  kam eine Anforderung des Ortsverbands Osnabrück. Zur Unterstützung der Einsatzkräfte vor Ort, fuhren die Bergungsgruppe I und II nach Osnabrück. Angekommen lösten sie ihre niedersächsischen Kameraden ab und halfen beim füllen von Sandsäcken und pumpten an einer Schule den Keller, sowie die Hoffläche ab. Während die I. Bergungsgruppe um 10.00 Uhr wieder an der Unterkunft in Ibbenbüren war, verblieb die II. Gruppe noch bis 11.00 Uhr an ihrem Einsatzort. Insgesamt waren zu Spitzenzeiten 500 THW- Einsatzkräfte in Osnabrück. 822 Tonnen Sand wurden in ca. 51.000 Sandsäcke gefüllt.
Nachdem die Helfer aus Osnabrück kommend in Ruhe geschickt worden waren, kam eine Anforderung aus Nordwalde.  Mit frischen Helfern, fuhren die Fahrzeuge GKW I und II (Gerätekraftwagen) sowie der Unimog, nach Nordwalde. Hier unterstützten sie die Kameraden des Ortsverband Greven und die Kollegen der Feuerwehr. Vorrangig galt es den Keller eines Altenwohnheims auszupumpen. Der Einsatz wurde gegen 18.00 Uhr beendet.
Am Samstagmittag  kam ein Hilfeersuchen der Deutschen Bahn für den Bahnhof Esch. Der Bahnhof war seit den Abendstunden am Donnerstag vom Netz gegangen. Große Wassermengen im Keller sorgten für einen kompletten Stromausfall. Einsatzauftrag war die Bahnsteige für ankommende und abfahrende Passagiere ausreichend zu beleuchten. Dieser Einsatz dauert zur Stunde noch an.
Insgesamt fielen in Ibbenbüren rund 132,7 Liter auf einem Quadratmeter.  Im Laufe des Einsatzes, löste der Kreis Steinfurt am 27.08. gegen 00.15 Uhr Katastrophenalarm aus und wurde um 8.45 Uhr wieder zurück genommen.
Die Zusammenarbeit mit den Kollegen der Feuerwehr sowie des THWs in Niedersachsen hat super geklappt, genau wie die Informationspolitik des Ortsverbands Osnabrück in Hinsicht auf die Einsatzaufträge unserer Helfer vor Ort.

Nordwalde 1
 
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