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Einsatz für Wolfgang Lutterbey in Chile
Geschrieben von Nadine Bitter   

Einsatz ChileIbb./ 20.03.10 Der Einsatz des THW in Chile ist beendet. Am heutigen Tag haben zwei Kameraden des Ortsverband Ibbenbüren, zusammen mit der Ehefrau und den Kindern, den Zugführer Wolfgang Lutterbey am Flughafen in Hannover abgeholt. Zwei Wochen war dieser im Einsatz für das THW in Chile gewesen, um dort mit drei weiteren Kameraden die bautechnischen Beratungen zu übernehmen.

 

 

Vorrausgegangen war ein Erdbeben mit einer Stärke von 8,8 auf der Richterskala und gehört zu den schwersten Beben seit Beginn der Aufzeichnungen. Das Zentrum lag 100 Kilometer nordöstlich der Stadt Concepcion. Im Küstenbereich kam es zu Tsunamiwellen von bis zu 2,4 Metern Höhe. Immer wieder kam es zu starken Nachbeben, wie auch in den Berichten von Lutterbey zu hören ist. Gefühlsmäßig wurden die aber immer anders wahrgenommen, das lag dann daran, wo man sich gerade befand, in einem Gebäude oder im Freien.
Beginn des Einsatzes war für den Ibbenbürener Zugführer Lutterbey der 6. März, der an diesem Tag von zwei Kameraden zum Militärflughafen nach Berlin gebracht worden ist. Lutterbey ist nicht nur im hiesigen Ortsverband stark engagiert, sondern ist Mitglied in der SEEBA ( Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland)und Baufachberater. Von dort aus flogen die THW’ler gemeinsam mit dem Außenminister Guido Westerwelle nach Chile.
Als Lohn bekommen THW Helfer lediglich den Verdienstausfall ersetzt. So regelt es das Gesetz. Die Arbeitszeit ist dagegen mindestens doppelt so hoch wie daheim. Im deutschen Konsulat erhielten die Helfer, das Team, ihre genaue Aufgabe. Die Prioritäten lagen darin Massenunterkünfte für Obdachlose und Schulen auf ihre Standfestigkeit zu prüfen, sowie bautechnische Beratungen. Laut offiziellen Angaben wurden mehr als 30.000 Häuser beschädigt.
Wieder in Ibbenbüren wurde der Zugführer von der stellvertretenden Ortsbeauftragten Nadine Bitter und den Kameraden begrüßt. Nach dem Bitter die Arbeit von Wolfgang Lutterbey würdigte, richtete sie auch ein paar Worte des Dankes an die Ehefrau. „Es ist für dich immer selbstverständlich deinen Mann zu unterstützen und deshalb gebührt auch dir ein großer Dank, “ so Bitter und überreichte einen großen Blumenstrauß.
Im Anschluss berichtete Wolfgang Lutterbey den anwesenden Helferinnen und Helfern über seinen Einsatz und beantwortete gerne deren Fragen.

Einsatz Chile

 
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