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Ausleuchten einer Polizeikontrolle auf dem Rastplatz Velpe an der A30 |
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Geschrieben von Sven Bitter
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Eine Anfrage der Polizei, ob wir bei einer großen Kontrollaktion die Einsatzfläche ausleuchten könnten, wurde nach einem kurzen Gespräch zwischen den Gruppenführern, den Truppführern sowie dem Maschinisten und einigen gelernten Elektrikern zugesagt. Da dies wohl eine groß angelegte Aktion werden sollte, wurden uns nur die nötigsten Informationen gegeben und das war nicht viel. Im Endeffekt wurde uns nur der Termin genannt und die ungefähre Uhrzeit. Da wir schon öfters solche Aktionen mit der Polizei durchgeführt hatten, konnten wir annähernd den Umfang erkennen und uns darauf vorbereiten. Beleuchtungsmittel mit dem zugehörigen Equipment befindet sich fest auf den Fahrzeugen, also brauchten wir nur noch Hilfsmaterial, wie zum Beispiel Gummimatten zum Schutz der auf der Straße verlegten Kabel und was ganz wichtig war, Verpflegung für unsere Leute auf die Fahrzeuge verlasten. Bei solchen Einsätzen nehmen wir immer den LKW-Lbw. unserer Fachgruppe TWA mit. So haben wir eine geschützte mobile Unterkunft, in der wir uns aufwärmen und verpflegen können, wenn wir auf das Ende der Aktion warten.  Aber wir wären nicht beim THW, wenn wir nicht wüssten, dass alles was geplant und organisiert wird zum 1. anders kommt und zum 2. als man denkt. Wir bauten am besagten Termin nach Alarmierung an der oben genannten Stelle unsere Beleuchtung auf. Bis hier hin war alles perfekt. Ein paar Extrawünsche der Polizei konnten ohne große Zeitverzögerung umgehend realisiert werden.
Die Polizeikontrolle begann. Zu unserem Erstaunen wurde die komplette Autobahn zwischen Ibbenbüren/Laggenbeck und Lotte/Osnabrück in Fahrtrichtung Osnabrück gesperrt und über den Rastplatz Velpe geleitet. Dies brachte ein Problem mit sich, dass wir eigentlich vorher glaubten, ausgeräumt zu haben. Die über die Zufahrt verlegten Kabel, die durch ca. 2,5 cm dicke doppelt verlegte Gummi-Stahl-Matten (alte Förderbänder) geschützt werden sollten, wurden dermaßen beansprucht, dass bereits nach einem kurzen Zeitraum die ersten Ausfälle zu bemängeln waren. Sofort wurden die 5kVA Notstromaggregate in Betrieb genommen, um die Störung ohne Unterbrechung der Kontrollen beheben zu können. Die 40 Tonnen schweren Lastwagen schoben die schweren Gummimatten immer wieder über die Kabel, so dass bald der nächste Ausfall zu beklagen war. Wir entschlossen uns die Verbindung zu unterbrechen und die eine Seite mit unseren kleinen Notstromaggregaten zu betreiben. Nach dem diese Umbaumaßnahmen vollendet waren, konnten wir uns unserer Verpflegung widmen. Nach dem Einsatz hatten wir drei defekte 16 bzw. 32 A Kabel zu beklagen. Dennoch bekamen wir ein großes Lob von der Polizei, da sie eigentlich nicht lange ohne Licht dagestanden und das nicht als störend empfunden hatten.
Im Einsatz befanden sich der MTW, GKWI, GKWII und LKW Lbw. Insgesamt waren knapp 18500W an Scheinwerfern aufgebaut, welche durch das Notstromaggregat mit 75kVA gespeist wurden.
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