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Ibb./03.07. Ibbenbüren stand wieder einmal mehr im Zeichen der blauen Engel, wie das THW in der Bergmannsstadt gerne genannt wird, als am heutigen Tag der stellvertretende Landrat Bernhard Hembrock dem THW Aktiven Eugen Overmöller das Bundesverdienstkreuz übergab. Seit 46 Jahren war und ist Eugen Overmöller im THW Ibbenbüren aktiv. Angefangen mit 17 Jahren als Helfer, über die Ausbildung zum Zugführer bis hin zum Ortsbeauftragten des Ortsverband Ibbenbüren, hatte er die Geschicke seines Vereins gelenkt.
Nachdem Overmöller 2006 als Chef der hiesigen blauen Engel zurücktrat, übernahm er auf Bitten des Landesbeauftragten vom THW Dr. Hans-Ingo Schliwienski das Amt des Kreisbeauftragten, in welcher Funktion er die Koordination von kreisweiten Einsätzen im Katastrophenfall unterstützt. Als erster Bürger der Stadt gratulierte der Bürgermeister Heinz Steingröver:“ Es war immer sehr angenehm mit ihnen zusammen zu arbeiten oder sich zu Gesprächen zu treffen.“ Weiter erwähnte Steingröver den Optimismus und das Engagement mit welchem Overmöller an Probleme herangegangen sei. In der Laudatio des Vizelandrat Hembrock erwähnte auch dieser das langjährige Engagement im Katastrophenschutz:“ Der Name Overmöller ist nicht nur in Ibbenbüren ein Begriff, sondern weit über die Grenzen der Stadt bekannt,“ Hembrock weiter „ der Ortsverband Ibbenbüren hat sich unter ihrer Leitung erfolgreich entwickelt, was sich in der Zahl von über 100 Helferinnen und Helfern zu sehen sei.“ Bernhard Hembrock zeichnete Eugen Overmöller „als eine hervorragende Führrungspersönlichkeit, mit menschlichen Qualitäten, der seinen Kameradinnen und Kameraden zu immer neuen Höchstleistungen motivierte“. Nach all den langen Reden, unter anderem des Landesbeauftragten, der sich für Overmöller nach seiner jetzigen Aufgabe eine zweite Stufe ausdenken würde, ergriff Overmöller selbst das Wort „Noch immer kann ich es nicht fassen hier zu stehen und diese Auszeichnung entgegen genommen zu haben.“ Berührt von der Tatsache das seine Kameradinnen und Kameraden ihn, seine Arbeit und die Aufgabe im Ehrenamt, als auszeichnungswert erachteten, nahm er sich sehr zu Herzen. Neben Dankesworten an alle die bisher seine Arbeit im THW ermöglicht haben, bedankte er sich vor allem bei seiner Frau Magret und seinen Söhnen:“ Ohne die Unterstützung oder so manchem Verzicht auf gemeinsame Stunden, wäre meine Arbeit für das THW nicht möglich gewesen.“ Zum Schluss erwähnte er noch wie wichtig es sei die Jugendarbeit im Ehrenamt zu fördern. Er selbst war immer stolz darauf mit den Jüngeren etwas zu erreichen oder umzusetzen, es „hielte einen fit“ so Overmöller zum Schluss.
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