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Start der Hepatitis Impfungen in den Ortsverbänden
Geschrieben von Nadine Bitter   

ImpfenDas Hepatitis A-Virus verursacht eine akute Hepatitis, die von selbst wieder ausheilt und keinen chronischen Verlauf nimmt. Hepatitis A tritt meist in großen Epidemien auf und in den meisten Fällen ohne Folgeschäden ausheilt. Das Virus wird „fäkal-oral“ übertragen, das heißt über verschmutztes Trinkwasser, ungenügend gekochte Speisen und verunreinigte Lebensmittel, als auch unter schlechten hygienischen Bedingungen. Das Hepatitis B-Virus dagegen ist ein sehr widerstandsfähiger Virus, bedingt durch seinen komplexen Aufbau.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben etwa 2 Milliarden Menschen weltweit bereits eine Hepatitis B-Infektion durchgemacht. Die Hepatitis B gehört mit 350 Millionen chronisch Erkrankten weltweit zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Das Hepatitis B-Virus ist vor allem im Blut, aber auch in den verschiedenen Sekreten des Körpers zu finden. Das bedeutet, das bereits kleinste Blutmengen ausreichen, damit das Hepatitis B-Virus über Haut- oder Schleimhautverletzungen in den Körper gelangt.
Aufgrund der zunehmenden Einsätze des Technischen Hilfswerks wurde an diesem Wochenende neben vorsorgenden Hygieneempfehlungen gegen Hepatitis A und B, wieder eine Impfprophylaxe in den Ortsverbänden Rheine, Lengerich und Ibbenbüren gestartet. Primär bei Helfern, die wie oben beschrieben, sich bei der Arbeit am, im oder mit Wasser sehr leicht anstecken könnten. Gestartet, weil nach der ersten Impfung in einem Abstand von vier Wochen eine zweite und dann nach einem halben Jahr die letzte Impfung erfolgt.

 
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