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SEEBA-Einsatz in der Türkei mit Ibbenbürener Beteiligung |
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Geschrieben von Sven Bitter
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Mindestens fünf Verschüttete im vom Erdbeben verwüsteten Izmir in der Türkei verdanken Wolfgang Lutterbey und seinen Helfern ihre glückliche Rettung. Die Alarmierung erreichte den Ibbenbürener am Dienstagnachmittag: Am nächsten Tag flog der Zugführer des Technischen Hilfswerk nach Istanbul, er ist zur Zeit in Izmir im nächtlichen Einsatz. Der Ibbenbürener ist zugleich Zugführer der SEEBA (Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland) des THW.
In der Türkei leitet er jetzt den Einsatz von elf Helfern des THW. Unter seiner Leitung barg die Gruppe am Mittwoch drei Menschen lebend aus den Trümmern und am Donnerstag noch zwei weitere Verschüttete. Diese Nachricht erhielt der THW-Ortsbeauftragte in Ibbenbüren, Eugen Overmöller, über seinen Landesverband. Nach seinen weiteren Informationen sei Wolfgang Lutterbey wohlauf: "Ihm geht es gut, er ist - wie wir sagen - in einem sehr stabilen Zustand. Am Telefon war ihm nicht anzumerken, welch dramatische Ereignisse in der Türkei tatsächlich stattfinden", so Eugen Overmöller gestern gegenüber der IVZ. Er sei sehr stolz auf seinen Zugführer Nach insgesamt zehn Tagen werde die Gruppe abgelöst.
Durch seinen Beruf als Architekt, der sich mit Baumaterialien und Statik auskennt, sei Wolfgang Lutterbey für den Türkei-Einsatz besonders geeignet, so der THW-Ortsbeauftragte. Es sei auch nicht Lutterbeys erster Auslandseinsatz: Als im weißrussischen Perm unter der Federführung des THW eine Krebsklinik für Kinder errichtet wurde, stellte sich Wolfgang Lutterbey sechs Wochen lang als Bauführer zur Verfügung. Für seinen Einsatz beim Oder-Hochwasser verlieh ihm das Land Brandenburg die "Oderflut-Medaille".
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