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Auch wenn Petrus nicht ganz mitgespielt hat, aber so arbeitet man unter einsatznahen Bedingungen, denn in Krisengebieten kann sich keiner das Wetter aussuchen. Von Mittwoch bis Samstag fuhr die Fachgruppe Trinkwasser, unter der Leitung von Gruppenführer Andre Hoppe, zur Übung an die Aa in Hörstel/Gravenhorst.
Für den Ortsverband Ibbenbüren war es die erste große Jahresübung, denn es fuhren auch die erste und zweite Bergungsmannschaft mit raus, die zuständig für Beleuchtung und Stromversorgung waren. Zur weiteren Unterstützung der Fachgruppe kamen Helfer aus den Ortsvereinen Havixbeck, Münster und Ratingen, so das insgesamt 34 Helfer an der Übung beteiligt waren.

Um dem Namen der Fachgruppe gerecht zu werden, wurden zwei Vorbehandlungsbecken, sowie das Trinkwasserbecken aufgebaut. Zur Halbzeit hatten die Laborranten Dr. Christiane Bettin (Havixbeck) und Frank Wolf (Münster) festgestellt, dass kein Trinkwasser gewonnen werden konnte, es seien zu viele Faktoren die dazu beitrügen das man das Wasser der Aa an dieser Stelle nicht zu Trinkwasser aufbereiten könne. So wurden, wie im akuten Einsatz, Helfer zur Erkundung ausgesandt um andere Wasserquellen zu finden. "Normalerweise würden wir nach der Erkundung den Standort wechseln, aber auch hier können wir noch viel lernen," so Hoppe "es ist einfach, mit gutem Wasser zu arbeiten, doch so merken wir wo die Grenzen der Bio-Chemie sind und können reagieren." Der Standort Aa und Kanal lockte einige Zuschauer herbei, die ihre Fragen fachkundig beantwortet kamen. Dr. Christiane Bettin fand ein passendes Fazit über die Übung, es sei eine Herausforderung in jeglicher Hinsicht gewesen. Zum Ende der Übung lud die Fachgruppe die aktiv gewesenden Helfer zu einem gemütlichen Grillabend ein, eine kleine Entschädigung für die nassen Tage.
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